Ein Bericht von Christiane, 43, Pferdeosteopathie und Training

(Christiane nutzt unseren gelben Visco-Schaum sowohl in unseren Pads als auch als losen Schal, einfach zwischen Pad und Sattel gelegt. Den Schal aus Schaum besonders bei ihren Trainingspferden, die noch keine eigene Ausrüstung haben. Auf diesem Hof habe ich erlebt, dass die Reitschüler vor dem Satteln um einen Schal aus Schaum bitten, um diesen vorne unter ihren Sattel zu legen)
Bei den „losen“ Schals schätze ich sehr die Flexibilität. Ich nutze diese selbst für die Jungpferde unseres Hofs und habe die Schals aus Schaum auch schon für Kundenpferde empfohlen, bei denen ich zum Behandeln bin.

Die meisten kommen gut zurecht (eine konnte nichts damit anfangen). Bei denen, die den Schaum richtig einsetzen, konnte ich beim Nachbehandeln sowohl eine Minderung der Trapezius/Rhomboideus-Atrophie sehen, als auch mehr Aktivität und Bewegungsausmaß beim Rumpfheben. Natürlich gab es  dazu Anweisungen zur Trainingsdosierung sowie Hausaufgaben vom Boden aus.

Zurück zu den Jungpferden. Ich habe im letzten Jahr neun junge Pferde angeritten. Eines hatte den Luxus eines vorher von dir angepassten Sattels, zwei kamen während der Ausbildung noch in deine Betreuung. Ich war etwas skeptisch – bin ich immer! Sowohl das Satteln soweit „hinten“ als auch die sehr weiten Sättel sehen gewöhnungsbedürftig aus. Ich denke, dass ich für Deinen Geschmack auch immer noch etwas zu weit vorne unterwegs bin.  Überzeugt hat mich die Entwicklung der Rückenlinie und der Partie um den Schulterblattknorpel, also besonders die Schichten aus Trapezmuskel, Rhomboideus und Longissimus. Dieses Paket hat sich bei allen Pferde aufgebaut und sieht in Verbindung mit der vermehrten Aktivität der Rumpfträger „voller“ aus.

Der Schaum gibt mir die Möglichkeit die Jungpferde zu starten und diese positive Entwicklung zu ermöglichen, auch wenn ich noch nicht den extra angepassten Sattel für sie habe. Klar ist es oft ein Kompromiss, aber häufig muss ich eben schon anfangen, auch wenn noch kein Sattler da war und nicht jeder Besitzer tut, was mir das liebste wäre.

Bei ältern Pferden mit Vorgeschichte (Kissing spines, ect. ) hat sich die Lendenregion entspannt und die Rückenlinie normalisiert.
Beim Reiten fällt auf, dass die Pferde im Rücken deutlich mobiler werden und vermehrt schwingen, ohne, dass man sie sehr stark vorwärts „schickt“, wie das eine Zeitlang so populär war. Das kann für schwächere Reiter mit bewegungsstarken Pferden schon auch gewöhnungsbedürftig sein. Ein weiterer Nachteil ist, dass die ganze Kombi aus Pferd, Pad und „weitem“ Sattel etwas instabil wird. Ich arbeite die Pferde sehr kleinschrittig und entspannt an. Es ist selten, dass mal eines bockt, falls ja hätte ich vielleicht ein Problem. Mehrmaliges sanftes Nachgurten ist vor allem bei unserm Gelände in Thüringen echt wichtig.